In der tibetischen Siedlung in Mundgod im indischen Bundesstaat Karnataka leben eine 69-jährige tibetische Mutter und ihr erwachsener Sohn unter sehr schwierigen Bedingungen.
Der Sohn leidet an einer neurologischen Erkrankung und ist in seinem Alltag stark eingeschränkt. Die Familie lebt in einem stark beschädigten kleinen Haus: Das Dach ist undicht, die Wände sind feucht, und es gab weder eine funktionierende Toilette noch ein Badezimmer.
Die Mutter verfügt über kein regelmässiges Einkommen. Sie versucht, sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser zu halten und verdient dabei umgerechnet nur etwa 40 Franken pro Monat. Familiäre Unterstützung gibt es keine: Ihr Ehemann ist vor vielen Jahren verstorben, ihre Schwester vor zwei Jahren, und weitere Angehörige, die helfen könnten, sind nicht vorhanden.
Erste Unterstützung dank Spendenkampagne
Im vergangenen Jahr haben wir diese schwierige Situation auf unserer Härtefälle-Seite vorgestellt und um Unterstützung gebeten. Die Reaktion war überwältigend: Innerhalb kurzer Zeit kamen grosszügige Spenden in der Höhe von 4’150 Franken zusammen.
Mit diesen Mitteln konnte rasch geholfen werden. Für rund 2’600 Franken wurde ein kleiner Anbau errichtet, der nun über eine einfache Toilette verfügt. Für die Familie bedeutete dies eine enorme Verbesserung ihrer Lebenssituation und mehr Würde im Alltag.
Der verbleibende Betrag wurde nach sorgfältiger Abwägung durch den Vorstand dafür eingesetzt, die akute Notlage der Familie weiter zu lindern. Damit konnten Lebensmittel und dringend benötigte Medikamente finanziert werden.

Weiterhin bestehender Bedarf
Trotz dieser wichtigen Hilfe bleibt die Situation weiterhin angespannt. Vom ursprünglich gesammelten Betrag blieben noch 980 Franken übrig. Dieser Restbetrag war als Beitrag für die dringend notwendige Renovation des alten Wohnhauses vorgesehen.
Leider reicht dieser Betrag bei weitem nicht aus, um das Haus nachhaltig zu sanieren. Das undichte Dach und die feuchten Wände stellen weiterhin eine grosse Belastung dar und verschlechtern die ohnehin schwierigen Lebensbedingungen der Familie.
Neue Spendenkampagne
Aus diesem Grund starten wir eine neue Kampagne, um die verbleibende Renovation des Hauses zu ermöglichen. Ziel ist es, der Mutter und ihrem Sohn ein sicheres, trockenes und menschenwürdiges Zuhause zu schaffen.
Jede Unterstützung hilft, die Lebensumstände dieser besonders verletzlichen Familie weiter zu verbessern und ihnen langfristig Stabilität zu geben.
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern herzlich für ihre bisherige und zukünftige Unterstützung.
Für weitere Information, bitte kontaktieren Sie unser Projektleiter, Jigme jigme@tibetfreunde.ch
